Vaginale Moorbehandlungen

Wohltuend bei zahlreichen Frauenleiden – mit langer Tradition im Kurort-Bereich

Was sind Vaginale Moorbehandlungen?

Die vaginale Applikationsweise eines reinen Naturtorfes in Form eines Vaginaltampons stellt eine vollkommen außerordentliche Anwendung im Bereich der Intimpflege der weiblichen Genitalien dar. Dabei werden dank der gezielten lokalen Applikation auf höchst intensive Weise die günstige Wirkung der Applikationstemperatur sowie der Inhaltsstoffe des Peloids auf die Vaginalhaut sowie das Gewebe des Kleinbeckens und die inneren weiblichen Geschlechtsorgane genutzt.

Die in einem peloiden Tampon enthaltenen Huminverbindungen, die bei dem natürlichen Prozess der Bio-Umwandlung von Pflanzenmasse in Peloide entstanden, beschleunigen die Abscheidung der abgestorbenen Vaginalhautzellen und unterstützen die Erneuerung eines gesunden Vaginalepithels.

An der günstigen Wirkungsweise eines peloiden Vaginaltampons auf die Vaginalhaut können auch ausschließlich lokal wirkende Inhaltstoffe phytoöstrogenen Charakters beteiligt sein.

Ein hochwertiges Peloid aus einer geschützten Lagerstätte einer vom Staat anerkannten Naturheilquelle, die professionelle Verarbeitungsweise einen erfahrenen Hersteller peloider Produkte, die detaillierte Kontrolle der Qualität der Verarbeitung sowie des Endprodukts durch den Hersteller in Kooperation mit einem akkreditierten Labor des Gesundheitsinstituts, einer Naturheilquellen- und Heilfürsorgeverwaltung, einer privaten gesundheitlichen Einrichtung – traditioneller Anbieter gynäkologischer Kuranwendungen, und nicht zuletzt die methodische Unterstützung durch MUDr. Robert Kovarik, eines der führenden Spezialisten im Bereich vaginaler peloider Heilbehandlung, sind Beleg der fürsorglichsten Einhaltung allerhöchster Qualität und gesundheitlicher Unbedenklichkeit sowie der Erhaltung der günstigen Wirkungsweisen eines reinen, im Vaginaltampon enthaltenen Torfes.

Der Torf-Tampon ist eine spezielle Art der Mooranwendung

Es handelt sich dabei um keine Neuheit, kein klinisches Experiment und um keine veraltete Methode. Vaginale Moor-Tampons bilden gemeinsam mit der äußeren Anwendung von Peloiden z.B. in Form von Bädern und Packungen einen traditionellen und wichtigen Bestandteil der Kurbehandlung von Patientinnen mit gynäkologischen Beschwerden.

Ebenso wie bei anderen Formen der Anwendung von Peloiden handelt es sich bei vaginalen Peloid-Tampons um ein Mittel, das der Gesundheit durch seine thermischen (bzw. kühlenden) mechanischen und biochemischen Wirkungen nützlich ist. Die Anwendung in Form eines Tampons ermöglicht eine direkte Wirkung möglichst nah an der Quelle der Beschwerden.

Außer der direkten Einwirkung von Wärme oder Kühle auf das unmittelbare Umfeld, in dem sich praktisch alle Organe des inneren Genitals befinden, ist bei der vaginalen Anwendung die Reflexwirkung bedeutend, in offensichtlichem Zusammenhang mit der Regulation des autonomen Nervengeflechtes, dank dessen die erreichten Änderungen der Zirkulation und des Stoffwechsels auch einige Stunden nach Beendigung der Anwendung andauern. Im Unterschied zu Oberflächenanwendungen von Wärme und Kühle, bei welchen es zur Durchwärmung oder Abkühlung der Beckenorgane in beschränktem Maße und erst nach dem Ausgleich des kalorischen Defizits des Körperumschlags kommt, erfolgt bei der Anwendung von warmen vaginalen Peloid-Tampons direkte, intensive und sofortige Wirkung.

Die mechanische Wirkung der Moor-Tampons stellt vor allem die Entfaltung der Scheidenwände dar und stellt einen vollkommenen Kontakt der festen und auch flüssigen Phase der Moormasse mit der Oberfläche der Scheidenhaut sicher.

Bei der vaginalen Anwendung wird besonders die biochemische Wirkung entscheidend geltend gemacht. Im Unterschied zur Haut bildet die Scheidenhaut eine viel durchlässigere Barriere und die Humin- und weitere Inhaltsstoffe können ihre Wirkung in der ganzen Schicht der Scheidenautauskleidung und auch im Unterscheidenhautbindegewebe geltend machen.

Der ph-Wert der Huminstoffe, die ohne Ausnahme sauer sind, liegt dem des physiologischen Sauermilieus einer gesunden Scheide nahe. Huminstoffe helfen bei der Korrektion von ggf. erhöhtem ph-Wert z.B. bei chronischen vaginalen Entzündungen, indem sie ihn normalisieren und auf diese Weise ein günstiges Milieu für den Wuchs der physiologischen vaginalen Mikroflora bilden, die insbesondere Laktobazillen darstellen.

Huminstoffe reagieren mit Scheidensekreten und insbesondere mit Stoffen eiweißlichen Charakters. Sie helfen, eine Reihe von entzündlichen Wirkstoffen, Abfall- und toxischen Produkten, die durch die Tätigkeit von Krankheitserregern oder durch Immunvorgänge bei entzündlichen Störungen entstehen, zu neutralisieren.

Humin- und weitere Inhaltstoffe wirken auf die Scheidenauskleidung adstringierend (durch zusammenziehende, festigende Wirkung), sie beschleunigen die Abscheidung abgenutzter Zellen der Auskleidung (Desquamation) und deren Ersetzung durch neue Zellen (Epithelisation).

Im Bereich der Basalschicht der Auskleidung und des Unterscheidenhautbindegewebes helfen die Huminstoffe den Stoffwechsel, den Austausch und Abfluss der Gewebsflüssigkeit zu beschleunigen, die interzellularen Räume von stagnierenden Stoffen eiweißlichen Charakters zu reinigen und die Qualität des Bindegewebes zu beschleunigen und zu verbessern. Somit helfen sie bei einer schnelleren und vollkommeneren Erneuerung der physiologischen Verhältnisse bei entzündungsbedingten Veränderungen und nicht zuletzt auch bei der Verbesserung von Qualität und Eigenschaften von Operationsnarben.

Von uns wurden nur die wichtigsten Charakteristiken angegeben. Deshalb gestatten wir uns, eventuelle Interessenten für Einzelheiten und weitere Informationen auf Fach- und popularisierende Literatur zu verweisen.

Warum empfehlen wir stets alles mit einem Arzt zu konsultieren?

Obwohl während der gesamten Zeit der Anwendung von Peloidbreien, -laugen und -extrakten zur Unterstützung der Gesundheit und Genesung bei verschiedenen Beschwerden keine schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse dokumentiert wurden, sollte Ihr behandelnder Arzt insbesondere im Falle einer anderen als kosmetischen Nutzung von Peloidmitteln oder deren Anwendung zu Regenerationszwecken über alles Bescheid wissen. Dies gilt im Falle von Scheidentampons ohne Ausnahme.

Der vaginale Peloid-Tampon stellt ein gesundheitliches Hilfsmittel dar, das Ihnen helfen kann, Ihre Beschwerden zu lindern. Es kann die Genesung bei einer Reihe von Störungen und Erkrankungen unterstützen und erleichtern. Es kann die Widerstandskraft gegenüber schädlichen äußeren Einflüssen verbessern. Es kann bei schnellerer Heilung und Regeneration helfen. Jedoch sollte der Grund der Veränderung Ihres Gesundheitszustandes immer so weit wie möglich erklärt werden. Vergessen Sie auch nicht, dass kein Hilfs- und Heilmittel die Mängel in Ihren Regime- und Lebensgewohnheiten ersetzen kann. Schätzen Sie Ihren Körper deshalb zumindest in dem Maße, dass Sie ihn nicht schwächen werden.

Sie treffen sicher nicht nur im Gespräch über die Problematik vaginaler Torftampons auf verschiedene Herangehensweisen ihrer Therapeuten. Bei entgegenkommender Meinung werden Sie es leichter haben. Im Falle einer ablehnenden Meinung ist es nicht erforderlich, sofort die persönliche und professionelle Qualität des Arztes in Frage zu stellen. Ihr Arzt kann einen Grund dafür haben – vielleicht ist bei Ihnen die Anwendung vaginaler Torftampons nicht geeignet oder womöglich erwartet Sie ein therapeutischer Plan, der die Anwendung vaginaler einmaliger Tampons zeitweilig oder dauerhaft ausschließt.

In einer Reihe von Fällen kann die ablehnende Stellungnahme des Arztes aus Vorsicht geschehen, denn es geht um Ihre Gesundheit, der er vor allem nicht schaden möchte. Ein zweiter Grund kann in fehlenden fachlichen Informationen liegen. In diesem Fall können Sie insbesondere dadurch helfen, dass Sie Ihrem Arzt Zeit geben, sich mit der Problematik zu beschäftigen. Zögern Sie nicht, ihm die Verpackungsinformation, Verweise auf interessante Webseiten, Fach- und populäre Literatur vorzulegen und nicht zuletzt auch auf Arbeitsstätten hinzuweisen, die mit der Methodik langfristige klinische Erfahrungen gemacht haben. Sprechen Sie mit Patientinnen, die bereits mit einer solchen Behandlung Erfahrungen gemacht haben. Es gibt viele Informationen über die Sicherheit und die Wirkungsweise von Torf!

Wann werden die vaginalen Anwendungen nicht empfohlen?

Es gibt nur wenige Situationen, bei denen der vaginale Peloid-Tampon nicht angewendet werden sollte. Weiter gibt es einige Situationen, bei denen es nicht genug klinische Erfahrungen gibt. Und letztendlich gibt es auch einige Situationen, bei denen über die Anwendung ein Spezialist – Arzt entscheiden muss. Generell zusammengefasst werden die vaginalen Peloid-Tampons insbesondere in folgenden Fällen nicht empfohlen:

So wie allgemein nicht empfohlen wird, eine Behandlung ohne gestellte Diagnose zu beginnen, so empfehlen wir Ihnen auch nicht die Anwendung gesundheitlicher Hilfsmittel vor der Feststellung der Ursache Ihrer gesundheitlichen Beschwerden. Zumindest sollte mit genügender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden, dass die Ursache Ihrer Beschwerden die Anwendung gesundheitlicher Hilfsmittel, wie z.B. vaginaler Torftampons, nicht ausschließt.

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